Haarseife

"Teebaum"

 

 

"Patchouli-Lemongras"

 

 

"Heilerde"

 

 

"Pur"

 

 

"Honigbier"

 

 

Viele Jahre lang war ich ganz zufrieden mit den Bio-Shampoos, die ich in meiner Lieblings-Drogerie kaufen konnte. Allein der finanzielle Aspekt und der Ehrgeiz, möglichst alle Produkte für den Alltag selbst herzustellen, ließen mich nach Alternativen suchen.

 

Sehr begeistert war ich zunächst von Heilerde, die ich einfach mit etwas lauwarmem Wasser zu einem Brei vermischt wie eine Schlammpackung auf die Kopfhaut auftrug. Ich liebe den Geruch und auch den Geschmack von Heilerde, und so „wusch“ ich einige Zeit meine sehr langen, aber dünnen (und pflanzengefärbten) Haare damit. So ganz zufrieden war ich auf Dauer dennoch nicht. Zwar hatte ich plötzlich mehr Volumen, die Haare wirkten stärker; aber die Farbe litt, sah irgendwann aus wie sandgestrahlt. Eine saure Rinse nach dem Waschen war unverzichtbar (diese mische ich mit Zitronensaft, weil ich den Essig-Geruch nicht mag). Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Haare immer noch sehr fettig waren, gleichzeitig aber auch trocken und strohig, wenn ich in der Eile die Rinse weggelassen hatte. Meine Kopfhaut, die bei Stress gerne gereizt und schuppend reagiert, konnte sich auch nicht so recht entscheiden, ob ihr diese Behandlung nun gefiel oder nicht...

 

Also probierte ich mich ein Mal quer durch die alternativen Haarwasch-Methoden, konnte/wollte mich aber auf Dauer nicht festlegen.

 

Bis ich mich getraut habe, Haarseife zu sieden. DAS war´s! Endlich wieder Schaum und Duft auf dem Kopf, das hatte ich schon etwas vermisst. Bei Haarseifen kommen andere Öle zum Einsatz als bei Körperseifen, sie sollen pflegen ohne die Haare zu beschweren und fettig wirken zu lassen. Meine Favoriten sind Traubenkernöl und Avocadoöl in Kombination mit Babassu, Olive und Rizinus.

 

(P.S.: jedes Haar und jede Kopfhaut ist natürlich verschieden, für jeden Typ ist eine andere Wäsche „die Richtige“. Ich kann hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen schreiben.)

"Kaffee"